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Schweizer halten sich für die besten Autofahrer 12.11.2009

WINTERTHUR – 80 Prozent der Schweizer denken, dass sie gute Autofahrer sind – sogar die besten Europas. Doch manchmal täuscht die Selbstwahrnehmung.

Schweizer Automobilisten sind selbstsicher. Vier Fünftel der Schweizer halten ihre Landsleute für gute Autofahrer, jeder Dritte gar für die besten des Kontinents. Keine andere Nation hat eine derart hohe Meinung vom eigenen Fahrkönnen.

Leider weicht das Selbstbild leicht von der Fremdwahrnehmung ab. Im Urteil des europäischen Umfelds landen wir auf Platz drei – hinter Deutschen und Briten.

Das fand der Versicherungskonzern AXA aufgrund einer Befragung von über 8000 Autofahrern in zehn europäischen Ländern heraus. In der Schweiz wurden 800 repräsentativ ausgewählte Automobilisten befragt.

87 Prozent der befragten Schweizer fühlen sich im Strassenverkehr recht sicher. Damit haben sie das höchste Sicherheitsgefühl in Europa, wo der Durchschnitt 75 Prozent beträgt. Der Eindruck trügt nicht: Mit 51 Verkehrstoten pro Million Einwohner wurde die Schweiz 2007 in Sachen Sicherheit nur von Grossbritannien (50 Tote) übertroffen.

Telefonieren am Steuer ist häufige Sünde

Am meisten Angst haben Schweizer vor Auffahrunfällen. Auch diesen Eindruck bestätigt die Statistik: Pro Jahr werden über 4000 Auffahrunfälle polizeilich registriert.

Trotz ihrer in der Selbsteinschätzung hohen Fahrkünste gestand ein Drittel der Befragten, manchmal bis oft mit dem Telefon in der Hand am Steuer zu sitzen. Nur in Italien, Luxemburg und Belgien wird noch häufiger mit dem Handy am Ohr gefahren.

Fast jeder vierte Schweizer fährt manchmal zu schnell, sei es innerorts oder auf der Autobahn. Im europäischen Durchschnitt sind die Bleifüsse aber noch zahlreicher: 32 Prozent fahren auf der Autobahn und 41 Prozent im Stadtverkehr zu schnell. (SDA/gca)

Rechtsvortritt gilt auch im Parkhaus

Autofahrer müssen künftig auch in Parkhäusern den Rechtsvortritt beachten, wenn keine Signalisationen oder Pfeile am Boden andere Regeln vorschreiben.

 

Dies entschied das Bundesgericht in einem Fall aus dem Kanton Waadt und änderte seine bisherige Rechtsprechung. Demnach sind Ein- und Ausfahrten sowie Querverbindungen in Parkanlagen gleich wie Nebenstrassen zu behandeln, auf denen der Grundsatz des Rechtsvortritts gilt.

 

Es ging um einen Unfall im Parkhaus in einem Einkaufszentrum in Etoy, bei dem ein Auto, das nach dem Verlassen des Parkfelds von der Querverbindung auf die Ein- und Ausfahrt einbog, mit einem von links kommenden Wagen zusammenstiess, der auf dem Weg zu einem Parkplatz war. Die Waadtländer Justiz büsste den Autofahrer, der in die Ausfahrt einbog, mit 200 Franken und verwies auf die bisherige Praxis des Bundsgerichts, wonach der vom Parkfeld her kommende Autofahrer im Sinne einer Ausnahme der Verkehrsregelnverordnung keinen Vortritt habe.

 

Die Lausanner Richter stiessen diese Rechtsprechung nun als veraltet um und erklärten, Ausnahmen vom Rechtsvortritt rechtfertigten sich in grossen Parkanlagen nicht und führten nur zu Verwirrung und Unfällen. Autofahrer, die sich auf Querverbindungen oder Ein- und Ausfahrten in Parkanlagen befänden, seien gleich zu behandeln wie jene, die auf Nebenstrassen unterwegs seien. Einzig bei der eigentlichen Wegfahrt vom Parkfeld gilt die Rechtsvortrittsregelung weiterhin nicht.

 

(Urteil 6B-621/2007 vom 1. Oktober 2008)
Morgenshow Radio Argovia

 

Azubi Julien aus der Morgenshow von Radio Argovia lernt bei fahrkultur.ch das Autofahren. Hier könnt Ihr alles genau verfolgen :-)

 


Theorieprüfungen am Samstag
Neu: Theorieprüfungen am Samstag. 2007 werden an einem Samstag pro Monat Theorieprüfungen in Aarau und Wettingen abgenommen.

Ab 1. April 2006 keine Theorieprüfungen mehr in Schafisheim

Ab 1. April 2006 finden sämtliche Theorieprüfungen in Aarau und Wettingen statt. Diese bei­den Prüfungsorte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Der Prüfungsort Scha­fisheim entfällt auf diesen Zeitpunkt.
Kandidatinnen und Kandidaten, welche sich mit dem bisherigen (alten) Anmeldeformular noch für den Prü­fungsort Schafisheim anmelden, werden für Prüfungstermine ab 1. April 2006 automatisch nach Aarau aufgeboten. Gleichzeitig werden sie über die Neuerungen informiert.

Ab 1. April 2006 gilt für die theoretischen Führerprüfungen aller Kategorien (inkl. Schiffstheorie) das folgende Angebot:
 
Aarau

-Mittwochnachmittag
-Donnerstagvormittag
-Donnerstagnachmittag

Wettingen

-Montagvormittag
-Mittwochnachmittag




Gesetzesänderung per 1. März 2006

Die für Motorfahrzeuge geltende Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen und Autostrassen wird von heute 60 km/h auf 80 km/h heraufgesetzt, was sich auf die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss positiv auswirken dürfte.


Führerausweis auf Probe
Wer erhält der Führerausweis auf Probe und was bedeutet das? Hier ist alles genau beschrieben.

2-Phasenausbildung

Führerausweis nur noch auf Probe Medien vom 27.10.2004
 
Wer ab dem 1. Dezember 2005 erstmals ein Gesuch um einen Lernfahrausweis der Kategorie A (Motorräder) oder der Kategorie B (Personenwagen) stellt, erhält den Führerausweis nach bestandener Prüfung für drei Jahre nur auf Probe. Erst nach dem Besuch einer Weiterausbildung wird der Ausweis danach unbefristet abgegeben. Der Bundesrat hat heute die für die Umsetzung in den Kantonen notwendigen Ausführungsbestimmungen zur SVG-Revision vom 14.12.2001 verabschiedet. 
 
Lernfahrende erhalten den Führerausweis nach bestandener praktischer Prüfung nur noch auf Probe. Die Probezeit beträgt drei Jahre. Wer den unbefristeten Führerausweis erwerben will, muss die vorgeschriebene Weiterausbildung absolvieren und untersteht während der Probezeit einem verschärften Sanktionsregime.
 
Strenge Administrativmassnahmen nach Widerhandlungen während der Probezeit
Bei einem Entzug des Führerausweises wird die Probezeit um ein Jahr verlängert. Die zweite Widerhandlung, die einen Entzug nach sich zieht, führt zur Annullierung der Fahrberechtigung. Wer danach noch Motorfahrzeuge lenken will, muss ein neues Gesuch um einen Lernfahrausweis einreichen. Darüber hinaus ist den üblichen Unterlagen ein verkehrspsychologisches Gutachten einer behördlich anerkannten Stelle beizulegen, das die Fahreignung bejaht und nicht älter als drei Monate ist. Ein neuer Lernfahrausweis kann frühestens ein Jahr nach Begehung der Widerhandlung ausgestellt werden.

Obligatorische Weiterausbildung
Insbesondere jugendliche Neulenkende sind im Strassenverkehr weniger wegen mangelnder Fahrtechnik als wegen Selbstüberschätzung und erhöhter Risikobereitschaft gefährdet. Die Weiterausbildung ist daher weder als Fahrausbildung unter Anleitung eines Fahrlehrers noch als Instruktion mit Übungen zur Fahrtechnik konzipiert. Die Kursteilnehmenden sollen nicht lernen, wie man Grenzsituationen mit bestimmten Fahrtechniken bewältigen kann, sondern wie man sie von vornherein vermeidet. Zudem soll das umweltschonende und partnerschaftliche Fahren weiter entwickelt werden. Die Weiterausbildungskurse werden im Gruppenunterricht von speziell ausgebildeten Moderatoren durchgeführt. Sie müssen bei einem kantonal anerkannten Kursveranstalter besucht werden. Die Weiterausbildung dauert 16 Stunden und wird auf zwei Kurstage aufgeteilt. Die Kursgebühr dürfte sich im Rahmen des Gegenwertes von acht Fahrstunden bei einem Fahrlehrer bewegen.
Erster Kurstag innerhalb von 6 Monaten nach Erwerb des Führerausweises
Am ersten Kurstag werden das Bewusstsein der Kursteilnehmenden für die eigenen Fähigkeiten und der Umgang mit Risiken thematisiert. Mittels Unfallanalysen werden einerseits verschiedene Unfallursachen, andererseits aber auch die straf- und massnahmerechtlichen, finanziellen und sozialen Folgen aufgearbeitet. Die Kursteilnehmenden sollen zudem auf einem für den übrigen Strassenverkehr nicht zugänglichen Platz gefahrlos erkennen und erleben, warum sie nicht in gefährliche Verkehrssituationen geraten sollen und wie sie diese vermeiden können. Der erste Kurstag soll innerhalb von sechs Monaten nach dem Erwerb des Führerausweises auf Probe besucht werden. Zu diesem Zeitpunkt ist erwiesenermassen die Unfallhäufigkeit der Neulenkenden besonders hoch.
Feedbackfahrt zur Verbesserung der Selbsteinschätzung
Am zweiten Kurstag absolvieren alle Kursteilnehmenden eine so genannte Feedbackfahrt, auf der sie vom Moderator und weiteren Kursteilnehmenden begleitet werden. Im Anschluss daran geben die mitfahrenden Kursteilnehmenden dem Fahrzeugführer oder der Fahrzeugführerin Rückmeldungen zum Fahrstil. Der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin wird so in die Lage versetzt, kritische Äusserungen von meist Gleichaltrigen mit dem Selbstbild zu vergleichen. Dadurch wird die Bereitschaft erhöht, die Fremd- und die Selbsteinschätzung in Einklang zu bringen. Am zweiten Kurstag vertiefen die Kursteilnehmenden zudem die Kenntnisse über umweltschonendes und energiesparendes Fahren, die sie in der ersten Ausbildungsphase erworben haben.
Folgen bei Nichtabsolvierung der obligatorischen Weiterausbildung
Die Weiterausbildung muss grundsätzlich innerhalb der dreijährigen Probezeit absolviert werden. Ausnahmsweise - beispielsweise wegen Krankheit - kann sie in einer Nachfrist von drei Monaten nachgeholt werden. Wer die Weiterausbildung auch während der Nachfrist nicht absolviert, erhält keinen unbefristeten Führerausweis. Personen, die danach Motorfahrzeuge führen wollen, müssen wieder ein Gesuch um einen Lernfahrausweis einreichen. Wer die Weiterausbildung nicht absolviert und nach dem Ablauf des Führerausweises auf Probe ein Motorfahrzeug führt, wird wegen Fahrens ohne Führerausweis bestraft. Zudem ist die Erteilung eines neuen Lernfahrausweises während mindestens sechs Monaten nach der Widerhandlung ausgeschlossen.
Erhöhung der Verkehrssicherheit

Die 20- bis 24-jährigen Lenker und Lenkerinnen sind statistisch öfter an Verkehrsunfällen beteiligt als ältere Verkehrsteilnehmende. Bei den 18- bis 24-Jährigen bilden Verkehrsunfälle sogar die häufigste Todesursache. Die verschärften Bedingungen für den Erwerb des unbefristeten Führerausweises werden einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Verkehrsunfälle von jugendlichen Neulenkenden leisten.

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